
Verhaltensmuster basieren auf Denk- und Fühlmustern
Verhaltensmuster sind direkt sichtbare Verhaltensweisen, und dem Denkmuster äquivalent folgend, basieren sie auf den vorherigen Strukturierungen, also auf den Fühl- und Denkmustern. Ausgelebte Verhaltensmuster zeigen Lebenseinstellungen, welche Sie einnehmen, und werden vermengt mit der Lebenseinstellung, welche Sie gern einnehmen würden.Die Muster sind demnach immer Bild von Realität und Wunschvorstellung. Verhaltensmuster zeigen sich in verschiedenen Situationen. Beispielsweise entgleisen einem Choleriker eventuell bereits die Zügel, wenn ein Phlegmatiker erst hellhörig wird. Die Kenntnis dieser eigenen und fremden Verhaltensmuster hilft bei der Konfliktprävention und -bewältigung. Strukturell können Sie Verhaltenmuster in einer einfachen Matrix darstellen.

„Wenn es einen Glauben gibt, welcher Berge versetzen kann, dann ist es der Glaube an die eigene Kraft.“
Marie von Ebner-Eschenbach
Auch Denkmuster haben verschiedene Quellen
Die Individualität von Persönlichkeiten, besonders in ihrer Wahrnehmung, bezieht sich nicht nur auf die Gefühlsebene, sondern auch auf kognitive Vorgänge. Denkmuster basieren auf den Reaktionen, Implikationsmustern und Kategorisierungen der Fühlmuster. Denkmuster haben wie jedes die Persönlichkeit determinierende Merkmal mehrere Quellen. Sie werden geprägt durch das Umfeld, wie Gesellschaft und Kultur, primär jedoch durch Eltern und Schulkameraden während des Kindes- und Jugendalters. Es wird früh und auf indirekte Weise gezeigt, was „gut“ und „schlecht“, Zufriedenheit und Inaktivität „erwünscht“ und „unerwünscht“ oder „richtig“ und „falsch“ ist. In diesem Zusammenhang sind Denkmuster immer auch durch Glaubenssätze geprägt und andersherum.

Stimmungen als temporäre Fühlmuster
Stimmungen sind dauernde Gefühlszustände, welche uns fortwährend im Privat- und Berufsleben umgeben. Dabei beeinflusst die Stimmungen jede zwischenmenschliche Interaktion und determiniert damit auch einen großen Teil unseres Verhaltens. Obwohl
dieses Thema in der herkömmlichen Darstellung der Soft Skills eher wenig explizite Aufmerksamkeit findet, erscheint es bedeutend, sich auch mit diesem Gebiet zu beschäftigen. Durch Erkenntnisse über sich selbst können Sie sensibler und besser mit sich und anderen Personen umgehen.
Stimmungen prägen unser Verhalten
Stimmungen,welche unser Privat- und Berufsleben wohl am meisten beeinflussen, sind die der Trauer, der Freude, der Angst sowie der Zufrieden- und Unzufriedenheit.
Struktur
Strukturell gibt es mehrere theoretische Modelle, um Selbstwert zu kategorisieren. Üblich ist die Abgrenzung des Selbstwertes nach der Quantität, nach der Zielgruppe oder nach der Ausbreitung. Zusätzlich zu diesen Unterscheidungen birgt die Literatur noch weitere erwähnenswerte Modelle,welche aber meist nur theoretische Nützlichkeit besitzen.
Ihre Geltung für die Umwelt
Hoher und niedriger Selbstwert
Hoher Selbstwert heißt, Sie erkennen unkompliziert oder außerordentlich stark Ihre individuelle Geltung in Ihrer direkten Umgebung oder der Gesellschaft. Ein niedriger Selbstwert symbolisiert die Schwierigkeit bei der Identifikation von persönlichem Wert für sein soziales Umfeld.

„Glauben ist Vertrauen, nicht Wissenwollen.“
Hermann Hesse
Fühlmuster beschreiben Gefühle, welche uns unbemerkt in jeder Situation in unserem Handeln und Denken beeinflussen. Fühlmuster können bereits aus jahrelanger Erziehung gebildet werden, sind aber ebenfalls Momentaufnahme von Gemütszustand und Stimmung. In diesem Kapitel wird auf zwei Komplexe dieser Fühl-muster eingegangen. Der erste Komplex ist das Gefühl von Selbstvertrauen oder Selbstbewusstsein. Dabei werden neben einem theoretischen Hintergrund auch Selbstwertquellen sowie Bedrohungen aufgeführt. Ebenso präsentieren wir Ihnen einige Übungen zur Entfaltung Ihres positiven Selbstwertgefühls. Als zweiter elementarer Bereich werden die Umgehensweisen mit Stimmungen dargestellt. Dabei wird in drei Teilgebieten der jeweilige positive und negative Aspekt einer Stimmung beschrieben und auf aktive Verhaltensweisen hingewiesen.
Die harten Fakten stehen in den Abschlusszeugnissen. Aber was ist mit den Soft Skills. Was wird erwartet und wie kann man das lernen? Auf Ihre Erfahrungen, Kommentare und Fragen freut sich Ihre Blog-Herausgeberin Nina Hanke, PS:PR (inhaltlich verantwortlich gemäß § 6 MDStV). Fotos: http://photocase.com/de/

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